Verden: Hannes Baumgart und Markus Beerbaum in Körkommission

Der Hannoveraner Verband kört in diesem Jahr erstmalig in zwei disziplinbezogenen Körkommissionen, inklusiver neuer Mitglieder.

 Am 29. Mai trafen sich Hannovers Hengstaufzüchter in Verden. Auch in diesem Jahr soll die Körung im Herbst – unter Einhaltung der dann geltenden behördlichen Auflagen – das Highlight des Züchterjahres werden. Zum ersten Mal wird die Körkommission dabei disziplinbezogen in zwei Gruppen ihr Urteil fällen. Der Dressurreiter Hannes Baumgart und der international erfolgreiche Springreiter Markus Beerbaum werden die Kommission komplettieren.

Körten bisher die Disziplinexperten für Dressur und Springen alle Hengste gemeinsam mit der Zuchtleitung, werden sich diese zukünftig nur mit den Youngstern ihrer Sparte beschäftigen. Lediglich Zuchtleiter Ulrich Hahne und Martin Spoo als Vertreter des Bezirksverbandes Nordrhein-Westfalen werden bei der Körung aller Hengste mitwirken.

In beiden Disziplinen wurde die Kommission verstärkt. Bei den Dressurhengsten wurde neben Heike Kemmer und Hans-Heinrich Meyer zu Strohen der Dressurreiter und Ausbilder Hannes Baumgart, Verden-Döhlbergen, vom Vorstand neu in die Körkommission berufen. „Für mich schließt sich mit der Berufung in die Körkommission ein Kreis“, sagt Hannes Baumgart. „Mit meiner Familie habe ich über Jahre viele Hengste vorbereitet, dann war ich lange Testreiter bei den Hengstleistungsprüfungen. Die Berufung in die Körkommission sehe ich daher auch als Anerkennung meiner Arbeit, und darüber freue ich mich sehr.“

Ebenfalls aus dem Verdener Umland kommt der neue Körkommissar für die Springpferde. Mannschaftswelt- und Europameister Markus Beerbaum wird sich nun gemeinsam mit Martin Klintworth und Jörg Münzner dem Thema Junghengste widmen. Markus Beerbaum freut sich auf diese neue Aufgabe: „Die Hannoveraner liegen mir am Herzen, denn unsere größten Erfolge haben Meredith und ich auf Hannoveranern gefeiert. Daher freue ich mich, dass ich die Möglichkeit bekomme, mich zukünftig in die Entwicklung des Hannoveraner Springpferdes einbringen zu können.“