Bad Segeberg: Fohlenchampions von Lewine und Van Gogh

Die Siegerfohlen des VTV/R+V Fohlenchampionats in Bad Segeberg sind Nachkommen von Lewine und Van Gogh.

15 Stut- und 16 Hengstfohlen stellten sich den Richtern, Wolf Lahr (ehemaliger Vorsitzender des Pferdezuchtverbandes Sachsen), Jens Ritters (renommierter Holsteiner Züchter aus Dithmarschen) und Bernhard Thoben (Referent des Zuchtleiters des Oldenburger Pferdezuchtverbandes).

Zum Siegerfohlen bei den Stuten erkor die Jury eine Lewine-Casalito-Tochter aus der Zucht und dem Besitz von Per Karl, Westerhorn. „Ein Fohlen mit herrlichem Gesicht und großem Auge, das sich sicher im Takt bewegen konnte“, war der Kommentar der Richter zu diesem Stutfohlen, das bereits jetzt die Schimmelfarbe nicht verleugnen konnte. Vor vier Jahren hatte auch der Vater dieses Fohlen, Lewine v. Livello als Sieger des Fohlenchampionats den altehrwürdigen Platz in Bad Segeberg verlassen. Die Fahrt nach Bad Segeberg hat sich für Per Karl besonders gelohnt, denn neben dem Hauptpreis wurde die Lewine-Tochter noch als bestes Fohlen eines vierjährigen Hengstes ausgezeichnet und erhielt als Sonderehrenpreis einen Deckgutschein über 1.000 Euro von der Holsteiner Verband Hengsthaltungs GmbH. Als erste Reservesiegerin wurde eine Cascadello I-Aljano-Tochter aus der Zucht und dem Besitz von Dr. Lukas Philip Roos, Märkische Höhe, herausgestellt. „Ich kann mir vorstellen, dass diese kleine Stute einmal eine tolle Sportlerin wird“, meinte Wolf Lahr angesichts der Bewegungsqualitäten dieses Stutfohlens. Als „super Typ mit wunderschönen Gesicht“, wurde die zweite Reservesiegerin beschrieben. Sie stammte von Clarksville-Stanfour ab und wurde von Ernst Otto Christiansen, Struckum, gezogen und ausgestellt.